Gas-Infrarot-Heizung

  • Niedriger Energieverbrauch
  • Niedriger CO₂-Ausstoß
  • Niedrige Investitionskosten
  • Niedrige Betriebskosten

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Aktivitäten

Eine der wesentlichen Aufgaben von ELVHIS ist, die Bedeutung und die technologischen Möglichkeiten der innovativen Gasinfrarot-Strahlungsheizung in den entscheidenden europäischen Gremien der Normung und Gesetzgebung bewusst zu machen und bewusst zu halten. Beispiele für die vielfältigen nationalen wie internationalen Aktivitäten, bei denen die ökonomischen und ökologischen Effekte von Hell- und Dunkelstrahlersystemen durch ELVHIS vertreten werden, finden Sie hier:

 

  • Richtlinie über die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte (Ökodesign-Richtlinie EuP 2009/125/EC)

 

In der Richtlinie werden grundsätzliche Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte für den gesamten europäischen Markt definiert. Ziel ist es, die Umwelt- und Klimabilanz Europas durch Anforderungen an die Produktgestaltung zu verbessern.

 

Die Ökodesign Richtlinie ErP 2009/125/EC bildet den europäischen Rechtsrahmen für die Festlegung von Anforderungen an die umweltgerechte Gestaltung energieverbrauchsrelevanter Produkte. Die grundsätzlichen Anforderungen der Richtlinie werden in Form von Verordnungen (Regulations) für verschiedene Produktgruppen wie z.B. Heizgeräte, Ventilatoren, Pumpen, Dämmstoffe etc. umgesetzt. Die produktgruppenspezifischen Verordnungen werden im Official Journal (OJ) der Europäischen Kommission veröffentlicht und treten nach einer definierten Übergangsfrist in Kraft. Die Anforderungen der Richtlinie bzw. der Verordnungen erlangen unmittelbare Wirkung in allen Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Produkte, die die Mindestanforderungen der betreffenden Verordnung nicht erfüllen, dürfen ab dem Fälligkeitsdatum in ganz Europa nicht mehr in Verkehr gebracht werden.

Gasbetriebene dezentrale Strahlungsheizgeräte für gewerbliche und industrielle Raumheizungen fallen in den Geltungsbereich von Lot 20 der Ökodesign-Richtlinie (non-domestic Local Space Heaters). Mit Beschluss vom 28.04.2015 hat die Europäische Kommission die Verordnung Nr. 2015/1188 (Regulation No. 2015/1188 Local Space Heaters) veröffentlicht. Danach dürfen ab dem 01. Januar 2018 unter anderem nur noch Hellstrahler und Dunkelstrahler in Europa verkauft werden, die eine bestimmte Mindestanforderungen der saisonalen Energieeffizienz erfüllen.

Gleichzeitig hat die Europäische Kommission den Bereich von Hell- und Dunkelstrahlern von der Kennzeichnungspflicht nach der Energy Labelling Directive 2010/30/EU ausgenommen.

 

Links:
COMMISSION REGULATION (EU) 2015/1188
COMMISSION DELEGATED REGULATION (EU) 2015/1186
DIRECTIVE 2009/125/EC OF THE EUROPEAN PARLIAMENT AND OF THE COUNCIL
Energy efficient products


  • Europäische Produkt- und Installationsnormung von Gasinfrarot-Strahlungsheizungen (CEN/TC 180)

 

Das Europäisches Komitee für Normung (CEN) als nichtkommerzielle europäische Organisation verfolgt das Ziel, die europäische Wirtschaft durch Schaffung von einheitlichen Spezifikationen und Standards zu fördern und Handelshemmnisse abzubauen. Die Entwicklung entsprechender Normen für Komponenten, Produkte und Systeme erfolgt in technischen Komitees (TCs).

 

ELVHIS engagiert sich in folgenden Arbeitsgruppen (Working Groups WG) von CEN/TC 180 (Decentralized Gas Heating):
CEN/TC 180 WG 1: Sicherheit und Energieeffizienz von Hell- und Dunkelstrahlern
CEN/TC 180 WG 3: Sicherheit und Energieeffizienz von Strahlungsbändern und kontinuierlichen Dunkelstrahler-Systemen Mehr...


  • Europäische Richtlinie 2010/31/EU zur Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden EPBD

 

Die Richtlinie schafft einen methodischen Rahmen zur Berechnung der Gesamtenergie-effizienz von Gebäuden und schreibt die nationale Festlegung von Mindestanfor-derungen für neue und Bestandsgebäude sowie die Ausstellung von Energieausweisen vor.

 

Die Bewertung der Gesamtenergieeffizienz von Gebäuden nach der EPBD-Richtlinie umfasst die energetischen Aspekte des Gebäudes, seine Nutzung sowie die darin eingesetzten technischen Anlagensysteme u.a. für Heizung, Warmwasser, Belüftung. In einem standardisierten Verfahren wird der rechnerische Energiebedarf des Gebäudes ermittelt. Unter die Bewertung fallen auch Nichtwohngebäude und damit die meisten beheizten Hallengebäude. Mehr...


  • Energieeinsparverordnung (EnEV 2014) in Deutschland

 

Die deutsche Energieeinsparverordnung setzt die europäische EPBD-Richtlinie in nationales Recht um. Sie setzt Mindeststandards für den baulichen Wärmeschutz und den zulässigen Gesamtenergiebedarf neuer und sanierter Bestandsgebäude.

 

Die aktuell gültige EnEV 2014 sieht für Nichtwohngebäude ab dem 01.01.2016 eine durchschnittliche Erhöhung der Anforderungen um 25% gegenüber der EnEV 2009 vor. Von dieser Verschärfung sind Hallengebäude mit Raumhöhen über 4 Meter ausgenommen, die mit dezentralen Gebläse- oder Strahlungsheizungen betrieben werden. Mit dieser Ausnahmeregelung berücksichtigt der Gesetzgeber die besondere Energieeffizienz dezentraler Heizungstechnologie in Hallen, die in dem parallel geltenden Erneuerbare Energien Wärmegesetz (EEWärmeG 2011) nicht angemessen abgebildet wird. Mehr...


  • Energieeffizienz, thermische Behaglichkeit und Raumluftqualität von Gas-Infrarot-Strahlern in modernen Hallengebäuden (2009/2010)

 

Das wissenschaftliche Institut für technische Gebäudeausrüstung ITG – einer der Hauptgutachter der Bundesregierung in Fragen der Gebäudeenergie – hat in Zusammenarbeit mit der Hochschule Zittau/Görlitz die Energieeffizienz, thermische Behaglichkeit und Raumluftqualität von aktuellen Hallengebäuden untersucht, die mit modernen Gasinfrarot-Hellstrahlern beheizt werden.

 

Das Ergebnis der mit empirischen Messungen in 10 Hallen und modernsten Simulationsrechnungen durchgeführten Studie: Mit Gasinfrarot-Hellstrahlern lässt sich auch in modernen Hallengebäuden Raumwärme äußerst energieeffizient und mit hohem Komfort erzeugen. Als grundsätzlicher energetischer Vorteil erweist sich dabei die direkte Wärmestrahlung, die eine hohe thermische Behaglichkeit auch bei niedrigerer Lufttemperatur in den Hallen ermöglicht. Dieser energetische Vorteil steigt mit zunehmender Effizienz (Strahlungsfaktor) der Hellstrahler. Auch in punkto Raumluftqualität erfüllen die Heizgeräte höchste Anforderungen. Mehr...


  • Studie Gesamtenergieeffizienz von Hallengebäuden – GAEEH (2010/2011)

 

In einer zweijährigen wissenschaftlichen Studie mit Förderung des Deutschen Bauministeriums BMVBS (Forschungsinitiative Zukunft Bau AZ: SF-10.08.18.7-09.45/II3-F20-09-047) haben die Forschungsinstitute ITG Dresden (Prof. Oschatz) und Gesamthochschule Kassel (Prof. Maas) die Gesamtenergieeffizienz von Hallengebäuden mit ihrer charakteristischen Anlagentechnik untersucht. Die Ergebnisse der Forschungsarbeit sind in die Neufassung der Normenreihe DIN V 18599:2011 zur Berechnung des Energiebedarfs von Hallengebäuden eingegangen.

 

Die Studie belegt, dass dezentrale Strahlungsheizsysteme in sowohl in bestehenden wie in neuen Hallengebäuden aus gutem Grund ihren festen Platz in der technischen Gebäudeausrüstung haben: geringer Energieverbrauch und damit niedrige Betriebskosten, flexible Einsatzmöglichkeiten, Anpassungsfähigkeit an den lokalen Wärmebedarf, schnelle Reaktion auf unterschiedliche Heizlastsituationen durch die gewerbliche Gebäudenutzung sind nur einige der bekannten Vorteile. Mehr...


  • Studie Energieeffizienz und Nutzung erneuerbarer Energien in Hallengebäuden – Neubau und Bestand – EEEEH (2014/2015)

 

In einer Studie mit Förderung des Deutschen Wirtschaftsministeriums BMWi (Förder-kennzeichen 03MAP285) hat das wissenschaftliche Institut ITG Dresden in Kooperation mit dem Ingenieurbüro Weber Energieconsult die Energieeffizienz und Nutzungsmög-lichkeiten erneuerbarer Energien in Hallengebäuden untersucht.

 

Im ersten Teil der Studie wurde ein „Leitfaden zur Planung neuer Hallengebäude nach EnEV 2014 und EEWärmeG 2011“ erstellt, der vor allem Planer, Architekten und Investoren mit konkreten Erläuterungen, Hinweisen und Berechnungsbeispielen wirtschaftliche und ökologisch sinnvolle Erfüllungsmöglichkeiten der ineinander greifenden energierechtlichen Vorschriften in ihrer Arbeit unterstützen soll. Der Leitfaden wurde am 01.09.2015 in einer Auftaktveranstaltung der IHK Berlin unter Beteiligung des BMWi öffentlich vorgestellt. Mehr...


  • Methode zur Bestimmung des Strahlungswirkungsgrades von Gasinfrarot-Strahlungsheizgeräten (F+E-Projekt)

 

Die Ermittlung des Strahlungsfaktors von gasbetriebenen Heizstrahlern erfolgt gemäß den Normen DIN EN 416-2 [1] bzw. DIN EN 419-2 [2]. Nach den genannten Normen existieren zurzeit zwei gleichermaßen anerkannte Verfahren (Methode A und Methode B), von denen sich aufgrund der einfacheren Handhabung Methode B als Quasi-Standard etabliert hat.

 

Zur Messmethodik sind nun im Laufe der Zeit aufgrund vielfältiger Erfahrungen einige technisch-physikalische Fragen aufgetaucht, deren Beantwortung Ziel eines derzeit laufenden F+E-Projektes ist. Die Bearbeitung der Fragen erfolgt durch eine ELVHIS- Expertengruppe in Kooperation mit der Physikalisch-Technischen Bundesanstalt (PTB – Fachbereich Detektorradiometrie und Strahlungsthermometrie - National Metrology Institut Germany –Department Detector Radiometry and Radiation Thermometry).

Über die Ergebnisse der Untersuchungen wird in Kürze auf dieser Seite berichtet.

Heiztechnik

Hellstrahler

Hellstrahler – auch Infrarotstrahler genannt – emittieren Wärmestrahlung im für das menschliche Auge sichtbaren Wellenlängenbereich. Mehr..

 

Dunkelstrahler

Dunkelstrahler – herkömmlich auch »Strahlrohre« genannt – beheizen den Aufenthaltsraum vornehmlich durch Infrarotstrahlung. Mehr...

GEFÖRDERTE
FORSCHUNGSPROJEKTE

forschungsinitiative.de